Viture Brille 2026: Alle Modelle im Vergleich, von Pro 2 bis Beast

Von Marek Stein · Aktualisiert am 25.09.2026 · So arbeiten wir

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Frau schaut im Flugzeug einen Film mit einer Videobrille
Symbolbild

Viture baut XR-Brillen, die dir einen riesigen virtuellen Bildschirm vor die Augen legen: für Filme im Zug, Gaming mit Switch oder Steam Deck oder als zweiten Monitor für den Laptop. Die Auswahl ist inzwischen groß, und die Modelle unterscheiden sich bei Bildgröße, Helligkeit und vor allem bei der Einstellung für Kurzsichtige. Hier findest du alle aktuellen Viture-Brillen im Vergleich, mit Preisen aus dem deutschen Viture-Shop und einer klaren Empfehlung.

So bewerten wir: Technische Daten und Preise stammen aus dem deutschen Viture-Shop, ergänzt um Fachtests. Stand: September 2026. Viture reduziert Preise häufig, der aktuelle Preis steht im Shop.

Das Wichtigste in Kürze

  • Beste für die meisten: Viture Luma Pro (444 €) mit 152-Zoll-Bild, 1200p, 120 Hz und Harman-Sound.
  • Für Kurzsichtige und Einsteiger: Viture Luma (355 €) mit Dioptrien-Einstellung bis −6,0.
  • Größtes Bild: Viture Beast (488 €) mit 174 Zoll, 58° Sichtfeld und eingebautem Head-Tracking, aber ohne Dioptrien-Einstellung.
  • Für echtes AR: Viture Luma Ultra (533 €) mit Kameras für Handgesten und 6DoF.
  • Am günstigsten: Viture Pro 2 (266 €) mit 1080p und hellen 1.600 Nits.

Alle Viture-Brillen im Vergleich

ModellBildAuflösungHelligkeitKurzsichtigkeitPreis
Viture Pro 2146 Zoll, 50°1080p, 120 Hz1.600 Nitsbis −5,0 dpt266 €
Viture Luma146 Zoll, 50°1200p, 120 Hz1.000 Nitsbis −6,0 dpt355 €
Viture Luma Pro152 Zoll, 52°1200p, 120 Hz1.000 Nitsbis −4,0 dpt444 €
Viture Beast174 Zoll, 58°1200p, 120 Hz1.250 Nitskeine488 €
Viture Luma Ultra152 Zoll, 52°1200p, 120 Hz1.500 Nitsbis −4,0 dpt533 €

Alle Modelle nutzen Micro-OLED-Displays von Sony. Bildgröße laut Hersteller als virtueller Bildschirm. Preise im deutschen Viture-Shop, Stand September 2026.

Wie funktioniert eine Viture-Brille?

Mann im Zug mit einer Displaybrille, die per Kabel am Smartphone hängt
Symbolbild

Eine Viture ist keine KI-Brille wie die Ray-Ban Meta, sondern eine Displaybrille: In beiden Gläsern sitzen kleine Micro-OLED-Bildschirme, die zusammen wie ein großer Fernseher in einigen Metern Entfernung wirken. Die Brille hat keinen eigenen Akku und keinen eigenen Rechner. Du schließt sie per USB-C an ein Gerät an, das Bild über den Anschluss ausgeben kann (DisplayPort Alt Mode), und siehst dort den Bildschirm des Geräts im Großformat.

Direkt funktionieren zum Beispiel iPhones ab dem iPhone 15 mit USB-C, das Steam Deck, viele Laptops und Android-Smartphones mit Bildausgabe über USB-C. Für die Nintendo Switch und Switch 2 brauchst du ein Dock wie das Viture Pro Mobile Dock (88 €). Elektrochrome Gläser dunkeln auf Knopfdruck ab, damit du dich ganz auf das Bild konzentrieren kannst.

Viture Luma Pro: Die beste Wahl für die meisten

Die Luma Pro trifft den besten Kompromiss aus Bild, Klang und Preis. Das virtuelle 152-Zoll-Bild hat 1.920 × 1.200 Pixel pro Auge und läuft mit 120 Hz, was bei Spielen und schnellen Filmszenen spürbar flüssiger wirkt. Der Klang stammt von Harman, die elektrochromen Gläser dunkeln auf Knopfdruck ab. Kurzsichtige stellen bis −4,0 Dioptrien direkt an der Brille ein. Laptop Mag hat die Luma Pro als „Editor's Choice“ ausgezeichnet.

Viture Luma Pro152-Zoll-Bild, 1200p, 120 Hz, Dioptrien bis -4,0
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Viture Luma: Günstig und ideal für Kurzsichtige

Die Luma ist das Einstiegsmodell der neuen Serie und hat eine Besonderheit: Mit bis zu −6,0 Dioptrien bietet sie die größte Einstellung für Kurzsichtige aller Viture-Brillen. Das 146-Zoll-Bild in 1200p mit 120 Hz ist kaum schlechter als bei der Luma Pro, nur das Sichtfeld ist etwas kleiner und der Sound einfacher. Für 355 € ist sie für viele die vernünftigste Wahl.

Viture LumaPreis-Tipp mit Dioptrien-Einstellung bis -6,0
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Viture Beast: Das größte Bild

Die Beast ist Vitures Flaggschiff für großes Kino. Mit 174 Zoll und 58° Sichtfeld hat sie das größte Bild der Reihe, dazu 1.250 Nits und Harman-Sound. Anders als die Luma-Modelle bringt sie ein eingebautes Head-Tracking (3DoF) mit: Das Bild kann im Raum stehen bleiben, während du den Kopf bewegst. Der wichtigste Haken: Eine Dioptrien-Einstellung hat die Beast laut Datenblatt nicht. Wer kurzsichtig ist, greift besser zur Luma oder Luma Pro.

Viture BeastVirtueller 174-Zoll-Monitor, 120 Hz, 1.250 Nits
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Viture Luma Ultra: Für echtes AR

Die Luma Ultra ist die technisch anspruchsvollste Viture. Sie hat die hellsten Displays der Luma-Serie mit 1.500 Nits und zusätzlich Kameras, mit denen sie Handgesten erkennt und Inhalte fest im Raum verankert (6DoF). Das funktioniert im SpaceWalker-Modus mit dem Viture Pro Neckband. Für reines Filmeschauen ist sie überdimensioniert, für Technik-Fans, die echte Augmented Reality ausprobieren wollen, die spannendste Viture.

Viture Pro 2: Der günstige Klassiker

Die Pro 2 ist mit 266 € die günstigste aktuelle Viture. Die Auflösung liegt bei 1080p statt 1200p, dafür ist sie mit 1.600 Nits sogar heller als die Luma-Modelle und bietet eine Dioptrien-Einstellung bis −5,0. Für Filme und gelegentliches Gaming reicht das völlig.

Viture oder Xreal?

Mann arbeitet im Café mit Laptop und einer AR-Brille als Monitor
Symbolbild

Der wichtigste Konkurrent ist Xreal. Die Xreal One Pro bietet ein 57°-Sichtfeld mit bis zu 171 Zoll, 120 Hz, Sound von Bose und den eigenen X1-Chip, der das Bild ohne App-Umweg stabil im Raum hält. Die neuere Xreal 1S hat 1200p, 120 Hz und bis zu 700 Nits. Der größte praktische Unterschied: Viture stellt die Sehstärke bei den meisten Modellen direkt an der Brille ein, bei Xreal brauchst du optische Einsätze über Partner. Kurzsichtige sind mit einer Viture Luma deshalb oft besser bedient. Beide Marken und weitere Alternativen vergleicht unser Ratgeber zur AR-Brille.

Welches Zubehör brauchst du?

  • Viture Pro Mobile Dock (88 €): für Switch und Switch 2 und andere Geräte mit HDMI-Ausgang.
  • USB-C XR Ladeadapter für iPhones (52 €): lädt das iPhone beim Schauen und schaltet laut Viture das volle Head-Tracking frei.
  • Viture Pro Neckband (292 €): ein Android-Zuspieler zum Umhängen, damit du die Brille ohne Smartphone nutzen kannst.

Viture bietet auch „Dock Packs“ an, die Brille und Dock zusammen günstiger machen.

Häufige Fragen zu Viture

Welche Viture-Brille ist die beste?

Für die meisten ist die Viture Luma Pro (444 €) die beste Wahl: großes 152-Zoll-Bild, 1200p, 120 Hz, Harman-Sound und Dioptrien-Einstellung bis −4,0. Wer das größte Bild will und nicht kurzsichtig ist, nimmt die Beast.

Was kostet eine Viture-Brille?

Im deutschen Viture-Shop kostet die Pro 2 266 €, die Luma 355 €, die Luma Pro 444 €, die Beast 488 € und die Luma Ultra 533 €. Viture senkt die Preise häufig.

Funktioniert Viture mit dem iPhone?

Ja, mit iPhones ab dem iPhone 15, die einen USB-C-Anschluss haben. Ältere iPhones mit Lightning-Anschluss unterstützen die direkte Verbindung per USB-C nicht.

Funktioniert Viture mit der Nintendo Switch?

Ja, aber nur mit einem Dock, weil die Switch über USB-C kein Bild direkt an die Brille ausgibt. Viture bietet dafür das Pro Mobile Dock für 88 € an.

Kann ich eine Viture mit Brille tragen?

Die meisten Modelle haben eine Einstellung für Kurzsichtige direkt an der Brille, die Luma bis −6,0 Dioptrien. Die Beast hat diese Einstellung nicht. Für Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung brauchst du in der Regel optische Einsätze.

Hat die Viture einen Akku?

Nein. Die Brille wird über das USB-C-Kabel vom angeschlossenen Gerät mit Strom versorgt. Deshalb ist sie so leicht, zieht aber am Akku von Smartphone oder Steam Deck.

Fazit

Viture baut einige der besten Displaybrillen für Filme und Gaming. Die Luma Pro ist für die meisten die beste Wahl, die Luma das Preis-Leistungs-Modell und die erste Adresse für Kurzsichtige. Wer das größte Bild will, nimmt die Beast, muss dafür aber auf die Dioptrien-Einstellung verzichten. Die Luma Ultra ist das Modell für AR-Enthusiasten, die Pro 2 der günstige Einstieg. Wie sich Viture gegen KI-Brillen wie die Ray-Ban Meta schlägt, zeigt unser Smart Glasses Test 2026.